Theater 2018 „Schweinernes in Büchsen“

In der Theatersaison 2018 präsentiert die Volksbühne Mettenheim ein besonderes „Schmankerl“

Im 50. Todesjahr von Maximilian Vitus, dem die Bühnen viele bekannte Stücke verdanken, möchten auch wir wieder ein Stück von ihm spielen. Es ist uns gelungen, eine Komödie zu finden, die erst spät im Nachlass von M.Vitus auftauchte, von Frau Uschi Major überarbeitet wurde und erst 2016 zur Uraufführung gelangte.

Zum Inhalt:

In den harten Jahren nach 1945 waren alle Lebensmittel rationiert und auf Schwarzschlachtung gab es drastische Strafen, was natürlich gewitzte Zeitgenossen nicht davon abhielt, es trotzdem zu versuchen. Der Bauer Roggenhofer lebt mit seiner Tochter Traudl und seiner Schwiegermutter Mena auf dem Roggenhof und beschäftigt ausserdem noch die zwei Dienstboten Zilli und Thomas. Zwei Bader und die Briefträgerin gehen aus und ein, und da fällt es schon auf, wenn plötzlich auf dem Misthaufen sonderbarerweise acht Schweinehaxen liegen. Auch dem Pfarrer und dem Bürgermeister kommt Vieles nicht ganz geheuer vor. Als auch noch zwei angebliche Kriminaler im Dorf auftauchen, bleibt nur noch Eines: die schwarzgeschlachtete Sau muss verschwinden, aber wohin damit? Weil es schnell gehen muss, kommt sie kurzerhand ins Bett der Schwiegermutter. Und jetzt wird die Lage ganz verzwickt, weil man auch noch einen „Todesfall“ dazu erfindet.

Das Lustspiel „Schweinernes in Büchsen“ besticht durch seine lustigen Verwicklungen und turbulenten Szenen, die viel Heiterkeit und Lachen hervorrufen. 15 Akteure proben bereits fleissig und freuen sich mit ihrer Spielleiterin auf  amüsante und lustige Aufführungen.

Aufführungstermine:

Samstag, 03.11.2018 20:00 Uhr Premiere
Samstag, 10.11.2018 20:00 Uhr
Sonntag, 11.11.2018 20:00 Uhr
Samstag, 17.11.2018 20:00 Uhr
Sonntag, 18.11.2018 14:00 Uhr Nachmittagsvorstellung
Samstag, 24.11.2018 20:00 Uhr

Kartenvorverkauf ab Montag den 15.10.2018 bei Elektro Schwarze
St.-Michael-Str. 7
84562 Mettenheim – Telefon: 08631/7184

Impressionen der Premiere

Foto: Uwe Dreier @u3foto

Hexe gut – alles gut

Für leuchtende Kinderaugen sorgte die Jugendgruppe der Volksbühne Mettenheim, als sie jüngst mit der „kleinen Hexe“, einem bezaubernden Bühnenstück von Otfried Preußler, im Kulturhof Premiere feierte.

Von Martina Lamprecht

Mettenheim – Zehn Jungschauspieler der Mettenheimer Volksbühne zeigten bei ihrer Premiere Kindertheater auf hohem Niveau. Beachtliche Schauspielkunst in Mehrfachrollen, ein hübsch gestaltetes, wandelbares Bühnenbild, tolle Kostüme und Masken, bühnentechnische Spezialeffekte, jede Menge Zaubertricks und nicht zuletzt die witzige und ideenreiche Inszenierung der Geschichte zog kleine wie große Zuschauer unmittelbar ins Geschehen hinein und machte den Theaterbesuch zu einem besonderen Erlebnis.

Erstaunlich routiniert und textsicher meisterte Janina Herbst ihre Rolle als kleine Hexe, die erst 127 Jahre jung und damit noch „grünes Gemüse“ ist und sich ein ganzes Jahr auf ihre große Hexenprüfung vorbereitet hat, um am großen Hexentanz auf dem Blocksberg teilnehmen zu dürfen.

Zum Glück hat sie ihren fürsorglichen Freund, den Raben Abraxas an ihrer Seite – eine Paraderolle in diesem Stück, in der Nina Rußwurm über sich hinauswuchs und zum heimlichen Publikumsliebling avancierte. Abraxas unterstützt die kleine Hexe, auch wenn sie ab und an die Zauberformeln verwechselt und statt Wassertropfen Wäscheklammern oder weiße Mäuse regnen lässt.

In einer Rückschau erinnern sich beide noch einmal an die guten Hexentaten des Jahres: Etwa die Geschichte von den alten Holzweibern (Sophie Auer, Lena Hofmeister, Fenja Nothnick), denen die kleine Hexe zu Reisig verhalf, von dem Maronimann (Noah Hollstein), den sie vom Schnupfen befreite oder dem armen Blumenmädchen (Lena Hofmeister), das – Hokuspokus – magisch duftende Papierblumen verkaufte.

„Gut gehext“, denkt die kleine Hexe und ist sich sicher, den gestrengen, alten Hexen nun beweisen zu können, dass sie eine gute Hexe geworden ist. Wäre da nur nicht dieses gravierende Missverständnis, denn „Gutes tun“ verurteilen die großen Hexen auf das Schlimmste!

Vor dem Hexenrat – die herausragendste Szene des Schauspiels – kommt es zum Eklat: „Nur eine böse Hexe ist eine gute Hexe“, schimpfen die Oberhexe (Sophie Auer) und alle übrigen Feld- (Ole Nothnick), Sumpf- (Leon Schönfeld), Wald- (Lena Hofmeister), Knusper- (Noah Hollstein), Moor- (Fenja Nothnick), und Kräuterhexen (Adrian Moor). Allen voran die Wetterhexe Rumpumpel (Selina Gamvrilis), die auch noch Beweisfotos mitgebracht hat, um die kleine Hexe endgültig zu ächten. Doch das wird der kleinen Hexe zu viel. Kurzerhand hext sie in der Walpurgisnacht allen anderen Hexen das Hexen ab und verbrennt deren Besen und Hexenbücher.

Hexe gut – alles gut! Das Finale mündete schließlich im wohlverdienten und begeisterten Applaus für das ganze Theaterteam und einen rundum bezaubernden Nachmittag. LMM

 

Foto (2018ber_kleinehexe1.JPG): Schlüsselszene im Stück: Der Hexenrat verdammt die kleine Hexe (vorne), denn Hexen, die Gutes hexen, sind schlechte Hexen. Abraxas (rechts, sitzend) ahnt nichts Gutes… FOTO LMM

Jugendtheater 2018 „Die kleine Hexe“

Mit 10 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren steckt die Jugendgruppe der Volksbühne Mettenheim mitten in den Proben zum Stück „Die kleine Hexe“. In dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler geht es darum, dass die kleine Hexe es gründlich satt hat, dass die großen Hexen sie nicht ernst nehmen. Wenn sie beweisen kann, dass sie trotz ihrer Jugend – sie erst 127 Jahre alt – eine gute Hexe ist, darf sie in Zukunft am großen Hexentanz auf dem Blocksberg teilnehmen. Aber was ist schon eine „gute Hexe“? Die kleine Hexe und ihr Rabe Abraxas haben da etwas ganz gründlich falsch verstanden, finden die Oberhexen.

Termine:

Samstag, 14.04.2018 16:00 Uhr
Sonntag, 15.04.2018 16:00 Uhr

Im Kulturhof Mettenheim

Flyer Jugendtheater kleine Hexe

Leider hat sich ein Tippfehler im Flyer eingeschlichen. Die Termine sind natürlich aktuell und nicht im Jahr 2017.

Und noch ein paar Eindrücke von den letzten Proben.

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Das war unser Theater 2017 „Himmel und Hölle“

Am 4. November war die Premiere des neuen Theaterstücks der Volksbühne Mettenheim. Die himmlische Komödie mit teuflischer Spannung „Himmel und Hölle“ von Dietmar Steimer.

Schon die erste Vorstellung war sehr gut besucht, und hat uns wieder gezeigt das wir den Geschmack unserer Zuschauer getroffen haben, und sich die wochenlangen Proben unter der Leitung von Kerstin Anger gelohnt haben.

Auch die Jugendgruppe der Volksbühne ist schon mitten in den Vorbereitungen für ihr neues Stück das am 14. und 15. April 2018 im Kulturhof aufgeführt wird.

Der Theaterverein möchte sich hiermit bei allen Besuchern, Helfern und Unterstützen herzlich Bedanken.

Weitere Informationen zum aktuellen Programm sowie der vergangenen Aufführungen auf unserer Homepage http://www.volksbuehne-mettenheim.de 

Und auf Mühldorf TV http://volksbuehne.muehldorf-tv.net/

Foto: Uwe Dreier @u3foto

Theater 2017 „Himmel und Hölle“

Unter der Leitung von Kerstin Angerer ist die Volksbühne Mettenheim schon wieder mitten in den Proben für die Theatersaison 2017. In diesem Jahr haben wir uns für das Stück „Himmel und Hölle“ von Dietmar Steimer entschieden. Eine himmlische Komödie mit teuflischer Spannung in 2 Akten. Hauptfigur ist der gerissene Bürgermeister, Georg, der bei seinen Amtsgeschäften immer seine Interessen verfolgt und auch vor krummen Touren keinen Halt macht. Sein früher Unfalltod war nicht vorgesehen und so weiß man im Himmel nicht so recht, ob man ihn behalten soll oder in die Hölle weiter schicken muss. Denn Georg ist kein unbeschriebenes Blatt. In der Gemeinde hat er, mal dem Musikverein, mal dem Pfarrer oder anderen Personen, Schaden zugefügt um seinen Willen durchzusetzen, sich zu bereichern oder seinen Widersachern eins auszuwischen. Er ahnt, dass ihn seine Schlechtigkeit in die Hölle bringen könnte. Kann er sich vorbei mogeln, oder kommt es doch ganz anders?

Freuen Sie sich auf einen heiteren Abend,
die Volksbühne freut sich über ihren zahlreichen Besuch.

Aufführungstermine:
Samstag, 04.11.2017 20:00 Uhr Premiere
Samstag, 11.11.2017 20:00 Uhr
Sonntag, 12.11.2017 20:00 Uhr
Samstag, 18.11.2017 20:00 Uhr
Sonntag, 19.11.2017 14:00 Uhr
Samstag, 25.11.2017 20:00 Uhr
Kartenvorverkauf ab Montag den 16.10.2017 bei Elektro Schwarze – St.-Michael-Str. 7
84562 Mettenheim – Telefon: 08631/7184

„Flossen hoch!“ für den kleinen Wassermann

In einer ebenso amüsanten wie kindgerechten Bühnenumsetzung von Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“ stellte die gesamte Truppe der Mettenheimer Jugendbühne ihr Können erneut unter Beweis. Viel Beifall gab es deshalb für alle Beteiligten.

Von Martina Lamprecht

Mettenheim – Wer sich am vergangenen Wochenende in den Mettenheimer Kulturhof begab, erlebte Kindertheater in bester Manier. Rund 100 kleine und große Zuschauer hatten sich eingefunden, um den „kleinen Wassermann“ auf der Bühne zu sehen und staunten nicht schlecht, was ihnen da von der Jugendgruppe der Volksbühne Mettenheim geboten wurde. Nicht nur die Inszenierung von Otfried Preußlers beliebter Kindergeschichte, das Bühnenbild, die Kostüme und Masken, sondern vor allem auch die Spielfreude der insgesamt elf jungen Schauspieler faszinierten das Publikum in hohem Maße. Durch die Bank textsicher und ohne jegliche Scheu präsentierten sie ihr bezauberndes Stück und eroberten sich damit sofort die Gunst der Besucher.

Frisch und ungekünstelt verkörperte Nina Rußwurm ihre Titelrolle als kleiner Wassermann. Besonders die Augen der kleinen Theatergäste leuchteten, als der grün gelockte Titelheld voller Tatendrang über die Bühne, besser gesagt durch den Mühlenweiher wirbelte, um seine aufregende, von der Lichttechnik stets in blau-grünen Schimmer gehüllte, zauberhafte Unterwasserwelt zu durchforsten. Da gab es viel zu entdecken: Zum Beispiel zwei herrlich überspannte, über alle Ereignisse stets bestens informierte Schickimicki-Forellen (Sarah Mareyen und Sophie Auer); Schlingpflanzen, in denen man sich entsetzlich verheddern konnte; außerdem einen böswilligen Angler (Ole Nothnick), der am liebsten den ganzen Weiher leergefischt hätte oder auch drei Menschenkinder (Fenja Nothnick mit Leon und Max Neubauer), die zwischen den Fingern keine Schwimmhäute hatten und statt leckerer, gesalzener Kröteneier oder eingelegtem Algensalat lieber „gebratene Steine“, also Kartoffeln verspeisten.

Mit ihnen freundet sich der kleine Wicht an und holt sich an Land prompt „trockene Füße“. Natürlich müssen daheim sofort „nasse Wickel“ gemacht werden, aber auch sonst hält der Treibauf seine besorgten Wassermann-Eltern (Janina Herbst als Papa, Lena Hofmeister als Mama) ständig auf Trab. Selbst der gutmütige, alte Karpfen Cyprinus (Selina Gamvrilis) gerät aus der Puste, als er den Jungen nach einer unheimlichen Begegnung mit dem grausigen Neunauge (Noah Hollstein) total erschöpft nach Hause tragen muss. „Blubb, blubb“, stöhnt Cyprinus immer wieder und ist doch froh, einen so guten Freund gefunden zu haben, der ihm am Ende sogar das Leben rettet.

Lustige Regieeinfälle gab es immer wieder, etwa das Gerangel der Wassergeschöpfe um die essbaren Gummiwürmer des Anglers oder auch das dichte Schneegestöber in Form von selbst gebastelten Watte-Flocken. Sichtlich beeindruckt von der Leistung des gesamten Teams zeigte sich deshalb nicht nur das kräftig applaudierende Publikum. Auch im Namen der Volksbühne, der Gemeinde und der Kulturfreunde Mettenheim gab es zum Schluss dickes Lob und zahlreiche Geschenke.

Jugendtheater 2017 „Der kleine Wassermann“

Es ist wieder soweit!

Die Jugendgruppe der Volksbühne Mettenheim probt mit großer Spielfreude ihr neues Bühnenstück „Der kleine Wassermann“ von Ottfried Preußler.

In dieser beliebten Geschichte kommt im Mühlenweiher ein kleiner Wassemannjunge zur Welt. Mit großer Neugierde erforscht er den Mühlenweiher und lernt dabei die unterschiedlichsten Bewohner kennen. Als jedoch sein Freund, der Karpfen Cyprinus, in Gefahr gerät, muss der kleine Wassermann handeln…

Die Aufführungen finden am

Samstag, 01.04.17 und am Sonntag, 02.04.17 jeweils um 16.00 Uhr im Kulturhof in Mettenheim statt.

Der Karenvorverkauf beginnt am 06.03.17 bei Radio Schwarze.

Theater 2016 „’S Elädrische“

Die Volksbühne Mettenheim präsentierte in dieses Jahr das Theaterstück.

„’S Elädrische“

Ein lustiges Volksstück in drei Akten von Peter Landstorfer. Der Jungbauer Sixt bricht mit alten Traditionen und will, gegen den Willen der Altbäuerin, als erster im ganzen Gäu „As Eledrische“ auf seinen Hof haben. Der Viehhändler Girgl steht ihm mit Rat und Tat zur Seite, weiß er doch, das „as Licht im Werk hinten neikommt und dann vorn wieder rauskommt“, aber „bei der Nacht geht das natürlich nicht“ Gut das der Stromer Licht in die Angelegenheit bringen kann, stoßen doch Kabel, Glühbirne und Schalter auf totales Unverständnis auf dem Vorreiter Hof. So droht der Fortschritt das Leben der Mägde und Knechte zu verändern, und auch die Scherfängerin sieht ihre Felle davonschwimmen. Und auch so manches Schäferstündchen scheitert an dem grellen Licht der Glühbirne.

Fernsehbeitrag Mühldorf TV

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Jugendtheater 2016 „Gespensterpark“

Countdown für die Jugendgruppe der Volksbühne Mettenheim.
Nach monatelangen Proben heißt es am Freitag, 15. April und Samstag 16. April, jeweils um 16:00 Uhr, Vorhang auf für das Stück „Gespensterpark“.

Darin bewerben sich die Freundinnen Maxi und Sophie auf eine Zeitungsannonce für einen Ferienjob, um ihr Taschengeld aufzubessern: Gärtnern in einem Schlosspark, das kann eigentlich nicht so schwer sein, denken sie sich. Doch wie hätten sie ahnen sollen, dass sie mitten in einem Gespensterpark landen? In dem überdies der fiese Jonathan von Fleuch ein Komplott gegen die Gespenster plant. Gut, dass die beiden Kinder Hilfe vom Flaschengeist Salabim und dem Huhu bekommen. Maxi und Sophie müssen all ihren Mut und ihre Gewitztheit zusammennehmen, um Jonathan das böse Handwerk zu legen. Geeignet für Kinder ab 6 Jahren.

Theater 2015 „Die Kurpfuscherin“

Der bekannte Autor Hans Fitz verfasste ein historisches Volksstück um die zu ihrer Zeit berühmt – berüchtigte Amalie Hohenester (1826 – 1878) und schildert die Vorgänge des Septembers 1862 um die, von einigen Leuten als Kurpfuscherin, von Anderen aber als Wunderdoktorin bezeichnete, eigenwillige Persönlichkeit.
Die Volksbühne Mettenheim entführt Sie auf unterhaltsame und amüsante Weise in eine Zeit vor über 150 Jahren, mit ihrer Gesellschaft, dem Bürgertum und Adel, Bauern- und Akademikerstand und ihrer Bürokratie.
Genießen Sie, und ziehen Sie selbst die Parallelen zwischen damals und heute…

Fernsehbeitrag Mühldorf TV