Theater 2014 „Der Gartenzwerg-Mord“

Auch in diesem Jahr will die Volksbühne Mettenheim ihr treues Publikum wieder bestens unterhalten. Langsam wird es Zeit für die Proben, damit im November das neue Theaterstück aufgeführt werden kann. Es trägt den Titel:“Der Gartenzwerg Mord“ und besteht aus drei Akten, die Autorin heisst Gudrun Ebner.

Kurz zum Inhalt: Gartenzwergliebhaber Obermeier und Familie Holzapfel wohnen Garten an Garten. Frau Holzapfel findet diesen „Kitsch“  unerträglich. Eines Tages ist Obermeier`s Lieblingsgartenzwerg Adalbert “ ermordet“ worden und sofort verdächtigt er die Nachbarin. Daraus entwickelt sich ein Nachbarschaftsstreit, der kaum noch beizulegen ist. Zu welchen Verwicklungen und Katastrophen es sonst noch kommt, soll hier noch nicht verraten werden. Auf jeden Fall ist wieder lustige Unterhaltung geboten und die Akteure freuen sich schon jetzt auf die kommende Theatersaison.

Die Mitwirkenden sind: Gertie Schwarze, Vitus Meyer, Manfred Kobler, Elke Hilden, Bartl Strohmeier, Kerstin Angerer, und zum ersten Mal bei der Volksbühne, Hans Kienzl und Andrea Gröger.

Die Spielleitung hat Kerstin Angerer und der Souffleur ist Daniel Hilden.
Licht und Ton: Martin Schwarze
Bühnenbild: Vitus Meyer

Fernsehbeitrag Mühldorf TV

Theater 2013 „Der ledige Bauplatz“

Im Jahr 2013 zeigte die Volksbühne Mettenheim ein Stück mit dem Titel:

„Der ledige Bauplatz“
Es geht darin um die Familien von Karl Hufnagel (Vitus Meyer) und Hugo Koch (Georg Schmitt). Diese haben ein großes Problem, nämlich ihre Tante Berta (Petra Stark). Laut Testament ihres Vaters muß eine der beiden Schwestern (Gerti Schwarze und Christine Spirkl) Berta so lange bei sich im Haus behalten, bis diese einen Mann gefunden hat. Doch das ist nicht so einfach, denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigarren mehr als Wasser und Seife oder gar Arbeit. So fasst die Verwandtschaft (mit Simone Manger und Christian Gründl) den Entschluss, eine Heiratsanzeige aufzugeben und als Zugabe einen Bauplatz als Mitgift mitzugeben. Der Bauplatz zieht, und bald melden sich die ersten Interessenten (Bartl Strohmeier und Heinz Polta als Nachbar).
Es kommt zu Verwicklungen und Verwechslungen, was vor Allem der neue Aushilfspfarrer (Manfred Kobler) zu spüren bekommt.
Aber kaum ist Berta unter größten Anstrengungen an den Mann gebracht, geschieht etwas Unvorhergesehenes.
Die Zuschauer ließen sich überraschen von der turbulenten und lustigen Spielweise der Akteure, die sich wünschen, dass kein Auge trocken bleibt und ihr treues Publikum bestens unterhalten wird.

Fernsehbeitrag Mühldorf TV

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Die Spieltermine waren:

Samstag, 02.11.2013 Premiere
Samstag, 09.11.2013
Sonntag, 10.11.2013
Samstag, 16.11.2013
Sonntag, 17.11.2013  Nachmittagsvorstellung 14.00 Uhr
Samstag, 23.11.2013

Die Abendvorstellungen begannen um 20.00 Uhr

Theater 2012 „In Gott`s Nam“

„In Gott`s Nam“,

dieser Auspruch, den wir aus Bayern auch heute noch oft gebrauchen, war vor 200 Jahren ein überaus ernstgemeintes Stoßgebet zu unserem Herrgott. Insbesondere die „Schöffleut“ gingen nie auf eine Fahrt, ohne den Beistand Gottes mit diesen drei Worten zu erbitten. Unser Stück erzählt eine Geschichte, die sich damals so abgespielt haben könnte.
Das Jahr 1802, für Mühldorf ein schicksalträchtiges! Nach über 1000 Jahren Zugehörigkeit zum Erzbistum Salzburg kommt es sozusagen „zurück wo es herstammt“, nämlich zum Kurfürstentum und späteren Königreich Bayern. Nicht alle Einwohner Mühldorfs waren davon angetan. Ließ es sich doch „unterm Krummstab“ gut leben.
Unser Stück aber erzählt die Geschichte vom Sößstaller Josef Moser, der ganz andere Sorgen hatte. Er, der seit 43 Jahren auf dem Inn fährt und seine Fracht jedes Mal, auch unter Einsatz seines Lebens, ordnungsgemäß berförderte, gerät plötzlich in einen bösen Verdacht. Wohin verschwinden die Fässer mit Wein, die sein Schiffzug auf sonderbare Weise verliert? Wer steckt hintern den Anschuldigungen gegen den Moser? Glücklicherweise hat der Moser in einigen seiner Schiffskameraden und natürlich in seiner Tochter Anna etliche treu zu ihm stehende Menschen. Auch die Dienstmagd Barabara und nicht zuletzt der gutmütige Kapuzinerpater Vitus tragen dazu bei, dass sich letzten Endes alles zum Guten wendet und der Moservater seine Unschuld und seine Schifferehre wieder herstellen kann. So freut sich dann zum Schluß auch der Schiffermeister Riedl, einem seiner besten Männer beim nächsten Auswärts abermals auf dem Gransel stehen zu sehen, wenn er seinen Leuten zuruft:

„Auf geht`s, fahr ma, in Gott`s Nam!“

Fernsehbeitrag Mühldorf TV

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Die Aufführungstermine waren:

Samstag, 03.11.2012 um 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 10.11.2012 um 20 Uhr
Sonntag, 11.11.2012 um 20 Uhr
Samstag, 17.11.2012 um 20 Uhr
Sonntag, 18.11.2012 um 14 Uhr
Samstag, 24.11.2012 um 20 Uhr

 

Die Volksbühne im Fernsehen (Mühldorf TV)
http://mediathek.muehldorf-tv.de/files/fernsehen/fs2012/FSArch12/P1245/MT_ArchP45_6.html
„In Gott’s Nam“ – eine aufregende Reise durch Mühldorfs Vergangenheit
Volksbühne Mettenheim feiert eindrucksvolle Premiere. Von Martina Lamprecht
Mettenheim – „In Gott’s Nam“! Mit diesem Stoßgebet ging die Truppe der Volksbühne Mettenheim in ihre diesjährige Premierenvorstellung des gleichnamigen Bühnenstücks von Spielleiterin Kerstin Angerer, welches mitreißend und bis in kleinste Details hinein stimmig alle Erwartungen erfüllte.
Die Geschichte, die im Jahr 1802 im gerade wieder bayerisch gewordenen Mühldorf spielt und neben der rebellischen Aufbruchstimmung der Bevölkerung im Allgemeinen auch die Sorgen und Nöte der Einwohner im Besonderen eindrucksvoll schildert, ist eine Mischung aus historischem Gesellschaftsdrama und Geschichtskrimi. Sorgfältig recherchiert Angerer die von den wechselnden Herrschaftsverhältnissen geprägte Zeit, die die Lebensumstände der Menschen stark beeinflusste. Konkret konzentriert sie sich dabei auf das Leben der hoch geachteten Innschiffer, die im Gegensatz zu den einfachen Bauern und Dienstleuten den Hauptanteil am damaligen Handels- und Transportwesen innehatten und dabei ständig ihr Leben riskierten. Mit großem Ideenreichtum inszeniert Angerer Szenen, die inhaltlich und sprachlich authentisch wirken, durch darstellerische Aussagekraft faszinieren und trotzdem immer wieder für Heiterkeit sorgen. „In Gott’s Nam“ ist kein Bauerntheater, das sich vorwiegend derben Sprüchen und verfälschter bayerischer Folklore widmet, sondern vielmehr ein zeitgenössisches Historienspiel mit vielen humorvollen Elementen und geistreichem Dialogwitz. Wohl wissend, dass ihre Hauptpersonen, immerhin 15 an der Zahl, tolle Leistungen zeigen würden, setzt die Autorin auf den Wechsel von Mitgefühl, Spannung und Komik, geben doch sowohl die „Reichen“ als auch die „Ärmeren“ beiderseits oft Anlass zum Schmunzeln und Lachen. Da ist in erster Linie der pflichtbewusste Sößstaller Moser, Hauptfigur der Geschichte, in bester Bühnenpräsenz und ausdrucksstark verkörpert von Michael Mooshuber. Dieser gerät unerwartet in den Verdacht, etliche Fässer Wein aus seinem Schiffzug unterschlagen zu haben, will seine Unschuld beweisen und wird dann zu allem Übel auch noch von einem geheimnisvollen Unbekannten angeschossen. Daneben sehen wir eine herausragende Sabine Maier als Mosers Tochter Anna, die ihre Rolle nicht nur mimisch und gestisch beherrscht, sondern zugleich emotional anrührend zum Ausdruck bringt. Bis zum Schluss muss sie sich um ihren Vater sorgen und als „Granselwirtin“ allerlei Schwierigkeiten allein bewältigen. Außerdem die versierte Dienstmagd Barbara, herrlich resolut gespielt von Andrea Mann und Routinier Manfred Kobler als gutmütiger Kapuzinerpater Vitus. Beide stehen auf der richtigen Seite und tragen letzten Endes dazu bei, dass sich alles zum Guten wendet. Damit wäre der Basis eines vergnüglichen Schwanks eigentlich schon Genüge getan, wären da nicht noch einige heimliche Hauptdarsteller: Der Stoierer Girgl (Vitus Meyer) beispielsweise, Ruderer Maxl (Christian Gründl) und nicht zuletzt die beiden Schiffsbuben Ruppert und Jackerl (Daniel Hilden, Tobias Krenn), zwei absolute Sympathieträger mit viel Talent, agieren als treue Schiffskameraden Mosers einmalig, unglaublich natürlich und echt. Sie haben sich jeden Sonderapplaus redlich verdient, nicht nur wegen der gelungenen Raufszene zu Beginn des zweiten Aktes oder jener, in der Ruppert und Maxl theatralisch beschreiben, wie die Inngeister bei Vollmond ihr Unwesen treiben. Bestens besetzt sind auch Josef Gründl als Schiffsmeister, Roland Hofmeister als Bauernknecht und Bartl Strohmeier als Amtsverwalter. Christine Spirkl überzeugt als überaus zwielichtige und geldgierige, reiche Witwe, kurz als die „Sollingerin“ und gibt damit einen schönen Gegenpart zum Schiffsschreiber Leitl, der, herrlich heißblütig dargestellt von Georg Schmitt, versucht, seine kärglichen Einkünfte durch krumme Geschäfte aufzubessern. Besondere Erwähnung verdienen ohne jeden Zweifel auch die Waschfrau Res und ihre Tochter Rosl, alias Gerti Schwarze und Simone Manger. Beide leben ihre Rollen leidenschaftlich aus, zeigen ihr Theaterblut und etablieren sich im Stück als unverzichtbare Zugpferde.
Großes Lob und viel Beifall gab es am Ende für die ganze Mannschaft der Mettenheimer Volksbühne. Autorin, Schauspieler, Regie, Bühnenbild, Kostüme, Maske und Technik: Insgesamt eine glänzende Teamleistung, die vom Publikum des nahezu ausverkauften Saals begeistert honoriert und darüber hinaus noch vom Regionalfernsehen aufgezeichnet wurde.

Mühldorfer Anzeiger vom 20/21.10.2012
Theater feiert Jubiläum
Die Geschichte der Volksbühne Mettenheim beginnt im März 1937. Unter dem Namen „Volksbühne Mühldorf“ startete sie das Programm mit „Der Paternosterkramer von Ettal“ im damals wohl größten Saal, dem „Himmelsaal“. Nun wurde Jubiläum gefeiert.
Mettenheim – In den vergangenen 75 Jahren entwickelte sich die Truppe zu einem erfolgreichen Bühnenverein, welcher als Garant für heitere Stunden fest in der Region verwurzelt ist. Mit einem großen Festabend wurde der runde Geburtstag im großen Saal des Kulturhofes Mettenheim gefeiert.
Eingeleitet wurden die Feierlichkeiten mit einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael, bei dem Diakon Manfred Scharnagl, selbst aktives Mitglied der Volksbühne, besonders warmherzige Worte fand. Auf diese Weise bestens eingestimmt, begab man sich zum Sektempfang in den Kulturhof, woraufhin die Vorsitzende Getraud Schwarze die Begrüßung vornahm. Besonders freute sie sich über das Kommen der drei Bürgermeister Stefan Schalk, Elfriede Prucker und Michael Mooshuber, der stellvertretenden Landrätin Eva Köhr, des Präsidenten des Verbandes Bayerischer Amateurtheater Horst Rankl, der Ortsvereine, Mitglieder und befreundeter Bühnen. In ihrer Jubiläumsansprache skizzierte sie den Werdegang der Volksbühne, der durch eine Diashow, präsentiert vom Zweiten Vorstand Josef Gründl, untermalt wurde. Besonders hervorgehoben wurden dabei der Zusammenhalt und das Durchhaltevermögen der Theatergemeinschaft. Immerhin wurde die Spielabfolge, abgesehen von dem Kriegsjahr 1945, noch nie unterbrochen.
Am 6.Januar 1975 gründete Toni Sabold, der nach dem Tod von Albert Rambold (1968) die Spielleitung übernommen hatte, die Volksbühne Mühldorf neu. Mit besonderer Freude überreichte Frau Schwarze sieben ehemaligen Gründungsmitgliedern einen gläsernen Ehrenpokal: Toni und Martha Sabold, Josefine Schwarze, Manfred Kobler, Richard Maier, Peter Ziegeleder und Sepp Stangl waren mitverantwortlich für die erfolgreiche Fortsetzung dieser Mühldorfer Theatertradition.
Gerade der Einsatz für die Erhaltung des traditionellen Mundarttheaters, so Eva Köhr, zeichne die Volksbühne aus, ebenfalls die Vielseitigkeit in der Auswahl der Stücke bis hin zu Klassikern, die, ins Bayerische übertragen, Theaterkultur verkörperten. Das stellte auch Bürgermeister Stefan Schalk fest, der darüber hinaus an den nicht immer leichten Weg der Volksbühne erinnerte, sich in der Gemeinde Mettenheim als voll akzeptierter Verein zu integrieren. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Prozesses ist mit Sicherheit auch dem Ausbau des Kulturhofs zu verdanken, der seit 2007 neben seinem komfortablen Theatersaal auch ein eigenes Theaterstüberl für die Volksbühne bereithält, ihr somit endgültig eine neue Heimat bietet und sie dazu inspirierte, sich im Januar 2008 in „Volksbühne Mettenheim“ umzubenennen.
Höhepunkt war sicherlich das Kabarett-Programm des Liedermachers Horst Eberl, das den Abend höchst vergnüglich abrundete.
In erster Linie freut such die Volksbühne Mettenheim natürlich, ihr Jubeljahr zusammen mit ihrem Publikum zu feiern. Mit dem historischen Volksstück „In Gott´s Nam“, geschrieben von Spielleiterin Kerstin Angerer, ist das gleich sechsmal möglich: Premiere ist am 3. November um 20 Uhr.

Presse 2011 Viel Applaus für „die Erbschleicherin“

Mühldorfer Anzeiger vom 02.11.2011 Viel Applaus für „die Erbschleicherin“
Köstlich amüsierte sich das Publikum bei der tollen Premierenvorstellung der Volksbühne Mettenheim im gut besuchten Kulturhof. Das Ergebnis der dreimonatigen Probenzeit mit Hans Herberts Komödie „Die Erbschleicherin“, eine originelle bayerische Version von Moliere’s „Der eingebildete Kranke“, konnte sich wirklich sehen lassen.

Mettenheim – Schnell sprang der berühmte Funke auf die Zuschauer über, welche die gelungene Inszenierung des Dreiakters, vor allem aber auch die unverfälschte Spielfreude der sechs Darsteller sichtlich genossen. Dass jeder seinen Part überzeugend darstellt, ist eigentlich nicht verwunderlich, sind die Charaktere des Stücks den Schauspielern doch so gut wie auf den Leib geschneidert. Besonders hervorzuheben: Manfred Scharnagl, der in der Rolle des geizigen und launenhaften Hypochonders Franz Haslinger schier über sich selbst hinauswächst. Einmalig komisch und ganz in seinem Element ist er, wenn er als zauseliger Kranker, mit langer Unterhose und Bademantel bekleidet, jammert, knatscht, hustet und röchelt, so dass einem Angst und Bange wird. Die heimlich verliebte Tochter Cilli, besonders liebreizend, romantisch und schmachtend dargestellt von Andrea Mann, und Haushälterin Gerda, ihres Zeichens „Kapazität für intime Angelegenheiten“, herrlich „g’schnappig“, resolut und bodenständig verkörpert von Petra Stark, müssen schon einiges ertragen, wenn „Ihre Gebrechlichkeit“ sie mit seinen vermeintlichen Gebrechen piesackt. Die Situation wird nicht leichter, als Berta Gierig ins Spiel kommt, die mit selbst gemixten „Trankerln“ und „heilenden Händen“ nicht nur Haslinger an der Nase herumführt, sondern mit ihren Heirats- und Erbabsichten die ganze Familie durcheinander bringt. Bravourös, äußerst authentisch und wie ein Vollprofi setzt Sabine Maier die Hauptrolle dieser intriganten „Erbschleicherin“ um. Als sich die Verstrickungen um Geldgier und wahre bzw. falsche Liebe zuspitzen, indem Berta die ihr im Wege stehende Cilli um ihr Erbe zu bringen und ins Kloster abzuschieben versucht und Haslinger sie obendrein noch mit dem Tattergreis Kräuter-Blasi verheiraten will, reißt der tatkräftigen Gerda endgültig der Geduldsfaden. Sie sinnt auf eine List, um Haslinger endlich die Augen zu öffnen. Ob ihr das gelingt, wird noch nicht verraten, kann aber in einer der vier nächsten Vorstellungen herausgefunden werden. Auch mit der Besetzung der Nebenrollen bewies man ein glückliches Händchen: Hingebungsvoll und wunderbar natürlich setzen Martin Schwarze als Notargehilfe beziehungsweise „stürmischer Liebhaber“ Leopold Stiftl sowie Heinz Polta als besorgter Bruder Hans Haslinger ihre schauspielerischen Höhepunkte bei diesem turbulenten Komödienspaß. Eine großartige Teamleistung, bei der am Ende nicht nur die Darsteller des Ensembles minutenlangen Applaus und Bravorufe ernteten. Vereinsvorstand Gertraud Schwarze bedankte sich bei allen Mitstreitern, die im Hintergrund ebenfalls zum Gelingen des Stückes beigetragen haben, in erster Linie bei Kerstin Angerer für Regie, Kostüme und Maske, bei Vitus Mayer für den Bühnenbau, bei Martin und Karl Schwarze für die Technik, ebenso bei Margit Schrems für das Soufflieren.

Theater 2011 „Die Erbschleicherin“

Im Jahr 2011 zeigte die Volksbühne Mettenheim ein Stück von Hans Herberts nach „Der eingebildete Kranke“ von Molière.

Die Erbschleicherin

Geizkragen Franz Haslinger kann sich seines Reichtums nicht erfreuen. Wehleidig und hypochondrisch pflegt er seine tausend eingebildeten Krankheiten und Gebrechen und so ist er für die Kurpfuscherin Berta nicht nur ein lukrativer Kunde, sondern vielmehr noch ein begehrter und auch leicht gefügig zu machender Heiratskandidat.

Als Berta auch noch Haslinger`s im Wege stehende Tochter Cilli ins Kloster abzuschieben versucht, platzt der tatkräftigen Haushälterin Gerda der Kragen. Sie entsinnt eine List, um Franz endlich die Augen zu öffnen…

Die Aufführungstermine waren:

Samstag, 29.10.2011 um 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 05.11.2011 um 20 Uhr
Sonntag, 06.11.2011 um 20 Uhr
Samstag, 12.11.2011 um 20 Uhr
Sonntag, 13.11.2011 um 14 Uhr

Theater 2010 „Der Teufelslehrling“

Der Teufelslehrling
Um beruflich „aufsteigen“ zu können, wird Sepratius, seines Zeichens „Chefeinheizer“ der Hölle, von Lucifer auf die Erde geschickt, um eine Prüfung zu absolvieren.
Doch Sepratius ist diesbezüglich nicht gerade der Held und das Lösen der ihm gestellten Aufgaben erweist sich für ihn als sehr schwierig. Im beschaulichen Friedernach soll er Streit und Unfrieden säen, zudem will der Herrscher der Unterwelt ein Denkmal dort oben haben. Sepratius will, er muss es schaffen, denn sollte er versagen, drohen ihm zur Strafe weitere 1000 Jahre als Einheizer.
So macht er sich an die Arbeit und alles scheint auch sehr gut zu laufen, doch er hat die Rechnung ohne den gewitzten Bürgermeister gemacht.

Die Aufführungstermine waren:

Samstag, 30.10.2010 um 20:00 Uhr (Premiere)
Samstag, 06.11.2010 um 20:00 Uhr
Sonntag, 07.11.2010 um 20:00 Uhr
Samstag, 13.11.2010 um 20:00 Uhr
Sonntag, 14.11.2010 um 14:00 Uhr

Theater 2009 „Ludwig Thoma Abend“

Ludwig Thoma Abend Mit drei heiteren Einaktern

„Brautschau“
Zwei konkurrierende Hochzeitslader erscheinen gleichzeitig mit ihrer „Ware“ auf dem Hof des Sedlbauern. Eine verzwickte G`schicht für alle…! Nur nicht für den Hochzeiter.

Darsteller:
Sedlbauer: Heinz Polta
Sedlbäuerin: Petra Stark
Simon (der Sohn): Christian Gründl
Jakob Elfinger (Schmuser): Georg Maier
Ursula (Braut): Daniela Zauner
Alois Palser (Schmuser): Sepp Gründl
Mutter Salvermoser: Charlotte Götter
Maria (Braut): Nina Ehrl
Afra (Tochter): Beate Jackiewiecz

„Die kleinen Verwandten“
Regierungsrat Häßler und Gattin erwarten hoffnungsvoll den wohlhabenden Kaufmann Schmitt, einen erwünschten Heiratskandidaten für ihre Tochter Ida. Zu dumm nur, dass just zum falschen Moment die bäuerliche Verwandtschaft die Häßlers „heimsucht“.

Darsteller:
Heinrich Häßler (Regierungsrat): Manfred Scharnagl
Mama Häßler (seine Frau): Kerstin Angerer
Ida (beider Tochter): Mirijam Scharnagl
Josef Bonholzer (Oberaufseher): Georg Schmid
Babette Bonholzer (seine Frau): Brigitte Spirkl
Max Schmitt (Kaufmannssohn): Martin Schwarze
„Erster Klasse“
In einem Zugabteil 1.Klasse befinden sich illustre Fahrgäste, die sich naserümpfend über die Eigenheiten der Landbevölkerung auslassen. Da steigen zwei bayrische „Urgesteine“ zu! Der Ludwig Thoma Klassiker unter den Einaktern.

Darsteller:
Kaufmann Stüwe: Georg Schmid
Alfred v. Kleewitz (Assesor): Sepp Gründl
Lotte v. Kleewitz: Mirijam Scharnagl
Josef Filser (Abgeordneter): Manfred Scharnagl
Marie Filser (seine Frau): Gertraud Schwarze
Sylvester Gsottmaier (Ökonom): Manfred Kobler
Ministerialrat v. Scheibler: Vitus Meyer
Schaffner: Michael Mooshuber
Zugführer: Fred Wimmer
Die Aufführungstermine waren:

Sonntag, 03.05.2009 um 20:00 Uhr (Premiere)
Samstag, 09.05.2009 um 20:00 Uhr
Sonntag, 10.05.2009 um 20:00 Uhr

Musik: Familie Lamprecht
Kostüm, Maske: Kerstin Angerer, Beate Jackiewiecz
Souffleuse: Elli Streit
Licht und Ton: Martin Schwarze
Spielleitung: Kerstin Angerer

Mühldorfer Anzeiger vom 20.03.2009:

Volksbühne probt Thoma
Mitten in den Proben stecken zurzeit die Mitglieder der Volksbühne Mettenheim. „Die kleinen Verwandten“, „Brautschau“ und „Erste Klasse“ heißen die drei Einakter Ludwig Thomas, welche die Schauspieler in wenigen Wochen auf die Bühne bringen wollen. Mit dabei ist auch Martin Lamprecht, der zwischen beziehungsweise zu den Einaktern für die passende Musik sorgt. Aufführungstermine sind am Sonntag, 3., Freitag, 8., Samstag, 9., und Sonntag, 10. Mai. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Radio Schwarze, Telefon 08631/7184.

Presse 2008 „Volksbühne spendet für Mettenheimer Engel“

Mühldorfer Anzeiger vom 16.12.2008: Volksbühne spendet für Mettenheimer Engel
Die Darsteller der Volksbühne Mettenheim haben während des Adventsmarkts eine Spende in Höhe von 700 Euro an Diakon Manfred Scharnagl übergeben. Das Geld stammt von der letzten Aufführung des Stücks „Die pfiffige Urschl“ und soll nun der Restauration der Mettenheimer Engel zugute kommen. „Mit der Spende wollten die Spieler vor allem das große Engagement des Mettenheimer Diakons für die Pfarrei würdigen“, erklärte Vorsitzende Gertraud Schwarze. Scharnagl bedankte sich für den Einsatz und freute sich bereits auf seine Auftritte während der Ludwig-Thoma-Abende im Frühjahr.

Theater 2008 „Die pfiffige Urschl“

Die pfiffige Urschl

Ein lustiges Stück in 3 Akten von Franz Schaurer

Es geht um die Sorgen und Nöte einer alleinstehenden Wirtin und Ihres Hausl`s, wenn die Saison vor der Türe steht und keine Kellnerin aufzutreiben ist. Ein „Blickfang“ sollte es schon sein, der die Gäste zum „Roten Ochsen“ lockt! Die Urschl ist da mit ihrer eigenwilligen Erscheinung nicht gerade das, was man sich unter einer feschen Kellnerin vorstellt. Als auch noch die Wirtin ins Krankenhaus muß, gerade als das vermeintlich kleine Nichterl zu Besuch erwartet wird, der hinterhältige Dorfbader den Hausl nervt, ist dieser ganz allein auf sich gestellt. Nun als Geschäftsführer und seiner Idee die Wirtschaft so in Schwung zu bringen, dass sie zum Anziehungspunkt der Frauenwelt werden könnte. Aber ohne Urschl geht gar nichts, was sie auf ihre naive, pfiffige Art bald jedem klar macht.

Darsteller:
Urschl (Mädchen für alles): Petra Stark
Karl (Hausl vom „Roten Ochsen“): Vitus Meyer
Marile (Nichte der Wirtin): Daniela Zauner
Karl (Blickfang vom „Roten Ochsen“): Georg Maier
Laura (ein nettes Mädchen): Mirjam Scharnagl
Walburga (Wirtin vom „Roter Ochsen“): Christine Spirkl
Dorfbader: Manfred Kobler
Der Bergmoser: Sepp Stangl
Gast im „Roten Ochsen“: Gertraud Schwarze
Gast im „Roten Ochsen“: Kerstin Angerer

Die Aufführungstermine waren:

Freitag, 31.10.2008 um 20:00 Uhr (Premiere)
Samstag, 08.11.2008 um 20:00 Uhr
Sonntag, 09.11.2008 um 20:00 Uhr
Samstag, 15.11.2008 um 20:00 Uhr
Sonntag, 16.11.2008 um 15:00 Uhr

Spielleitung, Maske, Kostüme: Kerstin Angerer
Souffleuse: Elli Streit
Licht und Ton: Martin Schwarze