Theater 2012 „In Gott`s Nam“

„In Gott`s Nam“,

dieser Auspruch, den wir aus Bayern auch heute noch oft gebrauchen, war vor 200 Jahren ein überaus ernstgemeintes Stoßgebet zu unserem Herrgott. Insbesondere die „Schöffleut“ gingen nie auf eine Fahrt, ohne den Beistand Gottes mit diesen drei Worten zu erbitten. Unser Stück erzählt eine Geschichte, die sich damals so abgespielt haben könnte.
Das Jahr 1802, für Mühldorf ein schicksalträchtiges! Nach über 1000 Jahren Zugehörigkeit zum Erzbistum Salzburg kommt es sozusagen „zurück wo es herstammt“, nämlich zum Kurfürstentum und späteren Königreich Bayern. Nicht alle Einwohner Mühldorfs waren davon angetan. Ließ es sich doch „unterm Krummstab“ gut leben.
Unser Stück aber erzählt die Geschichte vom Sößstaller Josef Moser, der ganz andere Sorgen hatte. Er, der seit 43 Jahren auf dem Inn fährt und seine Fracht jedes Mal, auch unter Einsatz seines Lebens, ordnungsgemäß berförderte, gerät plötzlich in einen bösen Verdacht. Wohin verschwinden die Fässer mit Wein, die sein Schiffzug auf sonderbare Weise verliert? Wer steckt hintern den Anschuldigungen gegen den Moser? Glücklicherweise hat der Moser in einigen seiner Schiffskameraden und natürlich in seiner Tochter Anna etliche treu zu ihm stehende Menschen. Auch die Dienstmagd Barabara und nicht zuletzt der gutmütige Kapuzinerpater Vitus tragen dazu bei, dass sich letzten Endes alles zum Guten wendet und der Moservater seine Unschuld und seine Schifferehre wieder herstellen kann. So freut sich dann zum Schluß auch der Schiffermeister Riedl, einem seiner besten Männer beim nächsten Auswärts abermals auf dem Gransel stehen zu sehen, wenn er seinen Leuten zuruft:

„Auf geht`s, fahr ma, in Gott`s Nam!“

Fernsehbeitrag Mühldorf TV

img 5655
img 5655
« 1 von 32 »

Die Aufführungstermine waren:

Samstag, 03.11.2012 um 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 10.11.2012 um 20 Uhr
Sonntag, 11.11.2012 um 20 Uhr
Samstag, 17.11.2012 um 20 Uhr
Sonntag, 18.11.2012 um 14 Uhr
Samstag, 24.11.2012 um 20 Uhr

 

Die Volksbühne im Fernsehen (Mühldorf TV)
http://mediathek.muehldorf-tv.de/files/fernsehen/fs2012/FSArch12/P1245/MT_ArchP45_6.html
„In Gott’s Nam“ – eine aufregende Reise durch Mühldorfs Vergangenheit
Volksbühne Mettenheim feiert eindrucksvolle Premiere. Von Martina Lamprecht
Mettenheim – „In Gott’s Nam“! Mit diesem Stoßgebet ging die Truppe der Volksbühne Mettenheim in ihre diesjährige Premierenvorstellung des gleichnamigen Bühnenstücks von Spielleiterin Kerstin Angerer, welches mitreißend und bis in kleinste Details hinein stimmig alle Erwartungen erfüllte.
Die Geschichte, die im Jahr 1802 im gerade wieder bayerisch gewordenen Mühldorf spielt und neben der rebellischen Aufbruchstimmung der Bevölkerung im Allgemeinen auch die Sorgen und Nöte der Einwohner im Besonderen eindrucksvoll schildert, ist eine Mischung aus historischem Gesellschaftsdrama und Geschichtskrimi. Sorgfältig recherchiert Angerer die von den wechselnden Herrschaftsverhältnissen geprägte Zeit, die die Lebensumstände der Menschen stark beeinflusste. Konkret konzentriert sie sich dabei auf das Leben der hoch geachteten Innschiffer, die im Gegensatz zu den einfachen Bauern und Dienstleuten den Hauptanteil am damaligen Handels- und Transportwesen innehatten und dabei ständig ihr Leben riskierten. Mit großem Ideenreichtum inszeniert Angerer Szenen, die inhaltlich und sprachlich authentisch wirken, durch darstellerische Aussagekraft faszinieren und trotzdem immer wieder für Heiterkeit sorgen. „In Gott’s Nam“ ist kein Bauerntheater, das sich vorwiegend derben Sprüchen und verfälschter bayerischer Folklore widmet, sondern vielmehr ein zeitgenössisches Historienspiel mit vielen humorvollen Elementen und geistreichem Dialogwitz. Wohl wissend, dass ihre Hauptpersonen, immerhin 15 an der Zahl, tolle Leistungen zeigen würden, setzt die Autorin auf den Wechsel von Mitgefühl, Spannung und Komik, geben doch sowohl die „Reichen“ als auch die „Ärmeren“ beiderseits oft Anlass zum Schmunzeln und Lachen. Da ist in erster Linie der pflichtbewusste Sößstaller Moser, Hauptfigur der Geschichte, in bester Bühnenpräsenz und ausdrucksstark verkörpert von Michael Mooshuber. Dieser gerät unerwartet in den Verdacht, etliche Fässer Wein aus seinem Schiffzug unterschlagen zu haben, will seine Unschuld beweisen und wird dann zu allem Übel auch noch von einem geheimnisvollen Unbekannten angeschossen. Daneben sehen wir eine herausragende Sabine Maier als Mosers Tochter Anna, die ihre Rolle nicht nur mimisch und gestisch beherrscht, sondern zugleich emotional anrührend zum Ausdruck bringt. Bis zum Schluss muss sie sich um ihren Vater sorgen und als „Granselwirtin“ allerlei Schwierigkeiten allein bewältigen. Außerdem die versierte Dienstmagd Barbara, herrlich resolut gespielt von Andrea Mann und Routinier Manfred Kobler als gutmütiger Kapuzinerpater Vitus. Beide stehen auf der richtigen Seite und tragen letzten Endes dazu bei, dass sich alles zum Guten wendet. Damit wäre der Basis eines vergnüglichen Schwanks eigentlich schon Genüge getan, wären da nicht noch einige heimliche Hauptdarsteller: Der Stoierer Girgl (Vitus Meyer) beispielsweise, Ruderer Maxl (Christian Gründl) und nicht zuletzt die beiden Schiffsbuben Ruppert und Jackerl (Daniel Hilden, Tobias Krenn), zwei absolute Sympathieträger mit viel Talent, agieren als treue Schiffskameraden Mosers einmalig, unglaublich natürlich und echt. Sie haben sich jeden Sonderapplaus redlich verdient, nicht nur wegen der gelungenen Raufszene zu Beginn des zweiten Aktes oder jener, in der Ruppert und Maxl theatralisch beschreiben, wie die Inngeister bei Vollmond ihr Unwesen treiben. Bestens besetzt sind auch Josef Gründl als Schiffsmeister, Roland Hofmeister als Bauernknecht und Bartl Strohmeier als Amtsverwalter. Christine Spirkl überzeugt als überaus zwielichtige und geldgierige, reiche Witwe, kurz als die „Sollingerin“ und gibt damit einen schönen Gegenpart zum Schiffsschreiber Leitl, der, herrlich heißblütig dargestellt von Georg Schmitt, versucht, seine kärglichen Einkünfte durch krumme Geschäfte aufzubessern. Besondere Erwähnung verdienen ohne jeden Zweifel auch die Waschfrau Res und ihre Tochter Rosl, alias Gerti Schwarze und Simone Manger. Beide leben ihre Rollen leidenschaftlich aus, zeigen ihr Theaterblut und etablieren sich im Stück als unverzichtbare Zugpferde.
Großes Lob und viel Beifall gab es am Ende für die ganze Mannschaft der Mettenheimer Volksbühne. Autorin, Schauspieler, Regie, Bühnenbild, Kostüme, Maske und Technik: Insgesamt eine glänzende Teamleistung, die vom Publikum des nahezu ausverkauften Saals begeistert honoriert und darüber hinaus noch vom Regionalfernsehen aufgezeichnet wurde.

Mühldorfer Anzeiger vom 20/21.10.2012
Theater feiert Jubiläum
Die Geschichte der Volksbühne Mettenheim beginnt im März 1937. Unter dem Namen „Volksbühne Mühldorf“ startete sie das Programm mit „Der Paternosterkramer von Ettal“ im damals wohl größten Saal, dem „Himmelsaal“. Nun wurde Jubiläum gefeiert.
Mettenheim – In den vergangenen 75 Jahren entwickelte sich die Truppe zu einem erfolgreichen Bühnenverein, welcher als Garant für heitere Stunden fest in der Region verwurzelt ist. Mit einem großen Festabend wurde der runde Geburtstag im großen Saal des Kulturhofes Mettenheim gefeiert.
Eingeleitet wurden die Feierlichkeiten mit einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael, bei dem Diakon Manfred Scharnagl, selbst aktives Mitglied der Volksbühne, besonders warmherzige Worte fand. Auf diese Weise bestens eingestimmt, begab man sich zum Sektempfang in den Kulturhof, woraufhin die Vorsitzende Getraud Schwarze die Begrüßung vornahm. Besonders freute sie sich über das Kommen der drei Bürgermeister Stefan Schalk, Elfriede Prucker und Michael Mooshuber, der stellvertretenden Landrätin Eva Köhr, des Präsidenten des Verbandes Bayerischer Amateurtheater Horst Rankl, der Ortsvereine, Mitglieder und befreundeter Bühnen. In ihrer Jubiläumsansprache skizzierte sie den Werdegang der Volksbühne, der durch eine Diashow, präsentiert vom Zweiten Vorstand Josef Gründl, untermalt wurde. Besonders hervorgehoben wurden dabei der Zusammenhalt und das Durchhaltevermögen der Theatergemeinschaft. Immerhin wurde die Spielabfolge, abgesehen von dem Kriegsjahr 1945, noch nie unterbrochen.
Am 6.Januar 1975 gründete Toni Sabold, der nach dem Tod von Albert Rambold (1968) die Spielleitung übernommen hatte, die Volksbühne Mühldorf neu. Mit besonderer Freude überreichte Frau Schwarze sieben ehemaligen Gründungsmitgliedern einen gläsernen Ehrenpokal: Toni und Martha Sabold, Josefine Schwarze, Manfred Kobler, Richard Maier, Peter Ziegeleder und Sepp Stangl waren mitverantwortlich für die erfolgreiche Fortsetzung dieser Mühldorfer Theatertradition.
Gerade der Einsatz für die Erhaltung des traditionellen Mundarttheaters, so Eva Köhr, zeichne die Volksbühne aus, ebenfalls die Vielseitigkeit in der Auswahl der Stücke bis hin zu Klassikern, die, ins Bayerische übertragen, Theaterkultur verkörperten. Das stellte auch Bürgermeister Stefan Schalk fest, der darüber hinaus an den nicht immer leichten Weg der Volksbühne erinnerte, sich in der Gemeinde Mettenheim als voll akzeptierter Verein zu integrieren. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Prozesses ist mit Sicherheit auch dem Ausbau des Kulturhofs zu verdanken, der seit 2007 neben seinem komfortablen Theatersaal auch ein eigenes Theaterstüberl für die Volksbühne bereithält, ihr somit endgültig eine neue Heimat bietet und sie dazu inspirierte, sich im Januar 2008 in „Volksbühne Mettenheim“ umzubenennen.
Höhepunkt war sicherlich das Kabarett-Programm des Liedermachers Horst Eberl, das den Abend höchst vergnüglich abrundete.
In erster Linie freut such die Volksbühne Mettenheim natürlich, ihr Jubeljahr zusammen mit ihrem Publikum zu feiern. Mit dem historischen Volksstück „In Gott´s Nam“, geschrieben von Spielleiterin Kerstin Angerer, ist das gleich sechsmal möglich: Premiere ist am 3. November um 20 Uhr.

Presse 2011 Viel Applaus für „die Erbschleicherin“

Mühldorfer Anzeiger vom 02.11.2011 Viel Applaus für „die Erbschleicherin“
Köstlich amüsierte sich das Publikum bei der tollen Premierenvorstellung der Volksbühne Mettenheim im gut besuchten Kulturhof. Das Ergebnis der dreimonatigen Probenzeit mit Hans Herberts Komödie „Die Erbschleicherin“, eine originelle bayerische Version von Moliere’s „Der eingebildete Kranke“, konnte sich wirklich sehen lassen.

Mettenheim – Schnell sprang der berühmte Funke auf die Zuschauer über, welche die gelungene Inszenierung des Dreiakters, vor allem aber auch die unverfälschte Spielfreude der sechs Darsteller sichtlich genossen. Dass jeder seinen Part überzeugend darstellt, ist eigentlich nicht verwunderlich, sind die Charaktere des Stücks den Schauspielern doch so gut wie auf den Leib geschneidert. Besonders hervorzuheben: Manfred Scharnagl, der in der Rolle des geizigen und launenhaften Hypochonders Franz Haslinger schier über sich selbst hinauswächst. Einmalig komisch und ganz in seinem Element ist er, wenn er als zauseliger Kranker, mit langer Unterhose und Bademantel bekleidet, jammert, knatscht, hustet und röchelt, so dass einem Angst und Bange wird. Die heimlich verliebte Tochter Cilli, besonders liebreizend, romantisch und schmachtend dargestellt von Andrea Mann, und Haushälterin Gerda, ihres Zeichens „Kapazität für intime Angelegenheiten“, herrlich „g’schnappig“, resolut und bodenständig verkörpert von Petra Stark, müssen schon einiges ertragen, wenn „Ihre Gebrechlichkeit“ sie mit seinen vermeintlichen Gebrechen piesackt. Die Situation wird nicht leichter, als Berta Gierig ins Spiel kommt, die mit selbst gemixten „Trankerln“ und „heilenden Händen“ nicht nur Haslinger an der Nase herumführt, sondern mit ihren Heirats- und Erbabsichten die ganze Familie durcheinander bringt. Bravourös, äußerst authentisch und wie ein Vollprofi setzt Sabine Maier die Hauptrolle dieser intriganten „Erbschleicherin“ um. Als sich die Verstrickungen um Geldgier und wahre bzw. falsche Liebe zuspitzen, indem Berta die ihr im Wege stehende Cilli um ihr Erbe zu bringen und ins Kloster abzuschieben versucht und Haslinger sie obendrein noch mit dem Tattergreis Kräuter-Blasi verheiraten will, reißt der tatkräftigen Gerda endgültig der Geduldsfaden. Sie sinnt auf eine List, um Haslinger endlich die Augen zu öffnen. Ob ihr das gelingt, wird noch nicht verraten, kann aber in einer der vier nächsten Vorstellungen herausgefunden werden. Auch mit der Besetzung der Nebenrollen bewies man ein glückliches Händchen: Hingebungsvoll und wunderbar natürlich setzen Martin Schwarze als Notargehilfe beziehungsweise „stürmischer Liebhaber“ Leopold Stiftl sowie Heinz Polta als besorgter Bruder Hans Haslinger ihre schauspielerischen Höhepunkte bei diesem turbulenten Komödienspaß. Eine großartige Teamleistung, bei der am Ende nicht nur die Darsteller des Ensembles minutenlangen Applaus und Bravorufe ernteten. Vereinsvorstand Gertraud Schwarze bedankte sich bei allen Mitstreitern, die im Hintergrund ebenfalls zum Gelingen des Stückes beigetragen haben, in erster Linie bei Kerstin Angerer für Regie, Kostüme und Maske, bei Vitus Mayer für den Bühnenbau, bei Martin und Karl Schwarze für die Technik, ebenso bei Margit Schrems für das Soufflieren.

Theater 2011 „Die Erbschleicherin“

Im Jahr 2011 zeigte die Volksbühne Mettenheim ein Stück von Hans Herberts nach „Der eingebildete Kranke“ von Molière.

Die Erbschleicherin

Geizkragen Franz Haslinger kann sich seines Reichtums nicht erfreuen. Wehleidig und hypochondrisch pflegt er seine tausend eingebildeten Krankheiten und Gebrechen und so ist er für die Kurpfuscherin Berta nicht nur ein lukrativer Kunde, sondern vielmehr noch ein begehrter und auch leicht gefügig zu machender Heiratskandidat.

Als Berta auch noch Haslinger`s im Wege stehende Tochter Cilli ins Kloster abzuschieben versucht, platzt der tatkräftigen Haushälterin Gerda der Kragen. Sie entsinnt eine List, um Franz endlich die Augen zu öffnen…

Die Aufführungstermine waren:

Samstag, 29.10.2011 um 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 05.11.2011 um 20 Uhr
Sonntag, 06.11.2011 um 20 Uhr
Samstag, 12.11.2011 um 20 Uhr
Sonntag, 13.11.2011 um 14 Uhr

Theater 2010 „Der Teufelslehrling“

Der Teufelslehrling
Um beruflich „aufsteigen“ zu können, wird Sepratius, seines Zeichens „Chefeinheizer“ der Hölle, von Lucifer auf die Erde geschickt, um eine Prüfung zu absolvieren.
Doch Sepratius ist diesbezüglich nicht gerade der Held und das Lösen der ihm gestellten Aufgaben erweist sich für ihn als sehr schwierig. Im beschaulichen Friedernach soll er Streit und Unfrieden säen, zudem will der Herrscher der Unterwelt ein Denkmal dort oben haben. Sepratius will, er muss es schaffen, denn sollte er versagen, drohen ihm zur Strafe weitere 1000 Jahre als Einheizer.
So macht er sich an die Arbeit und alles scheint auch sehr gut zu laufen, doch er hat die Rechnung ohne den gewitzten Bürgermeister gemacht.

Die Aufführungstermine waren:

Samstag, 30.10.2010 um 20:00 Uhr (Premiere)
Samstag, 06.11.2010 um 20:00 Uhr
Sonntag, 07.11.2010 um 20:00 Uhr
Samstag, 13.11.2010 um 20:00 Uhr
Sonntag, 14.11.2010 um 14:00 Uhr

Theater 2009 „Ludwig Thoma Abend“

Ludwig Thoma Abend Mit drei heiteren Einaktern

„Brautschau“
Zwei konkurrierende Hochzeitslader erscheinen gleichzeitig mit ihrer „Ware“ auf dem Hof des Sedlbauern. Eine verzwickte G`schicht für alle…! Nur nicht für den Hochzeiter.

Darsteller:
Sedlbauer: Heinz Polta
Sedlbäuerin: Petra Stark
Simon (der Sohn): Christian Gründl
Jakob Elfinger (Schmuser): Georg Maier
Ursula (Braut): Daniela Zauner
Alois Palser (Schmuser): Sepp Gründl
Mutter Salvermoser: Charlotte Götter
Maria (Braut): Nina Ehrl
Afra (Tochter): Beate Jackiewiecz

„Die kleinen Verwandten“
Regierungsrat Häßler und Gattin erwarten hoffnungsvoll den wohlhabenden Kaufmann Schmitt, einen erwünschten Heiratskandidaten für ihre Tochter Ida. Zu dumm nur, dass just zum falschen Moment die bäuerliche Verwandtschaft die Häßlers „heimsucht“.

Darsteller:
Heinrich Häßler (Regierungsrat): Manfred Scharnagl
Mama Häßler (seine Frau): Kerstin Angerer
Ida (beider Tochter): Mirijam Scharnagl
Josef Bonholzer (Oberaufseher): Georg Schmid
Babette Bonholzer (seine Frau): Brigitte Spirkl
Max Schmitt (Kaufmannssohn): Martin Schwarze
„Erster Klasse“
In einem Zugabteil 1.Klasse befinden sich illustre Fahrgäste, die sich naserümpfend über die Eigenheiten der Landbevölkerung auslassen. Da steigen zwei bayrische „Urgesteine“ zu! Der Ludwig Thoma Klassiker unter den Einaktern.

Darsteller:
Kaufmann Stüwe: Georg Schmid
Alfred v. Kleewitz (Assesor): Sepp Gründl
Lotte v. Kleewitz: Mirijam Scharnagl
Josef Filser (Abgeordneter): Manfred Scharnagl
Marie Filser (seine Frau): Gertraud Schwarze
Sylvester Gsottmaier (Ökonom): Manfred Kobler
Ministerialrat v. Scheibler: Vitus Meyer
Schaffner: Michael Mooshuber
Zugführer: Fred Wimmer
Die Aufführungstermine waren:

Sonntag, 03.05.2009 um 20:00 Uhr (Premiere)
Samstag, 09.05.2009 um 20:00 Uhr
Sonntag, 10.05.2009 um 20:00 Uhr

Musik: Familie Lamprecht
Kostüm, Maske: Kerstin Angerer, Beate Jackiewiecz
Souffleuse: Elli Streit
Licht und Ton: Martin Schwarze
Spielleitung: Kerstin Angerer

Mühldorfer Anzeiger vom 20.03.2009:

Volksbühne probt Thoma
Mitten in den Proben stecken zurzeit die Mitglieder der Volksbühne Mettenheim. „Die kleinen Verwandten“, „Brautschau“ und „Erste Klasse“ heißen die drei Einakter Ludwig Thomas, welche die Schauspieler in wenigen Wochen auf die Bühne bringen wollen. Mit dabei ist auch Martin Lamprecht, der zwischen beziehungsweise zu den Einaktern für die passende Musik sorgt. Aufführungstermine sind am Sonntag, 3., Freitag, 8., Samstag, 9., und Sonntag, 10. Mai. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Radio Schwarze, Telefon 08631/7184.

Presse 2008 „Volksbühne spendet für Mettenheimer Engel“

Mühldorfer Anzeiger vom 16.12.2008: Volksbühne spendet für Mettenheimer Engel
Die Darsteller der Volksbühne Mettenheim haben während des Adventsmarkts eine Spende in Höhe von 700 Euro an Diakon Manfred Scharnagl übergeben. Das Geld stammt von der letzten Aufführung des Stücks „Die pfiffige Urschl“ und soll nun der Restauration der Mettenheimer Engel zugute kommen. „Mit der Spende wollten die Spieler vor allem das große Engagement des Mettenheimer Diakons für die Pfarrei würdigen“, erklärte Vorsitzende Gertraud Schwarze. Scharnagl bedankte sich für den Einsatz und freute sich bereits auf seine Auftritte während der Ludwig-Thoma-Abende im Frühjahr.

Theater 2008 „Die pfiffige Urschl“

Die pfiffige Urschl

Ein lustiges Stück in 3 Akten von Franz Schaurer

Es geht um die Sorgen und Nöte einer alleinstehenden Wirtin und Ihres Hausl`s, wenn die Saison vor der Türe steht und keine Kellnerin aufzutreiben ist. Ein „Blickfang“ sollte es schon sein, der die Gäste zum „Roten Ochsen“ lockt! Die Urschl ist da mit ihrer eigenwilligen Erscheinung nicht gerade das, was man sich unter einer feschen Kellnerin vorstellt. Als auch noch die Wirtin ins Krankenhaus muß, gerade als das vermeintlich kleine Nichterl zu Besuch erwartet wird, der hinterhältige Dorfbader den Hausl nervt, ist dieser ganz allein auf sich gestellt. Nun als Geschäftsführer und seiner Idee die Wirtschaft so in Schwung zu bringen, dass sie zum Anziehungspunkt der Frauenwelt werden könnte. Aber ohne Urschl geht gar nichts, was sie auf ihre naive, pfiffige Art bald jedem klar macht.

Darsteller:
Urschl (Mädchen für alles): Petra Stark
Karl (Hausl vom „Roten Ochsen“): Vitus Meyer
Marile (Nichte der Wirtin): Daniela Zauner
Karl (Blickfang vom „Roten Ochsen“): Georg Maier
Laura (ein nettes Mädchen): Mirjam Scharnagl
Walburga (Wirtin vom „Roter Ochsen“): Christine Spirkl
Dorfbader: Manfred Kobler
Der Bergmoser: Sepp Stangl
Gast im „Roten Ochsen“: Gertraud Schwarze
Gast im „Roten Ochsen“: Kerstin Angerer

Die Aufführungstermine waren:

Freitag, 31.10.2008 um 20:00 Uhr (Premiere)
Samstag, 08.11.2008 um 20:00 Uhr
Sonntag, 09.11.2008 um 20:00 Uhr
Samstag, 15.11.2008 um 20:00 Uhr
Sonntag, 16.11.2008 um 15:00 Uhr

Spielleitung, Maske, Kostüme: Kerstin Angerer
Souffleuse: Elli Streit
Licht und Ton: Martin Schwarze

Chronik

Chronik der Volksbühne Mettenheim

Unsere Volksbühne feiert ein seltenes Jubiläum. 75 Jahre. Es gibt wenig Theaterbühnen, die sich über so lange Zeit so erfolgreich präsentieren.

Gegründet wurde unser Verein im Jahr 1937.

Stasi und Martin Hamberger, Albert Rambold, Kuni Berger, Käthe Prähofer, Otto Haufellner, und Hans Aicher waren einige der Gründungsväter unseres Vereines. Zur damaligen Zeit war es bestimmt nicht einfach diesen Schritt zu unternehmen. Es herrschte große Arbeitslosigkeit und somit auch Armut. Der 2. Weltkrieg warf seine Schatten voraus.

Trotzdem wurde das erste Theater, der Paternosterkramer von Ettal am 28. und 29. März 1937 im Himmelsaal in Mühldorf aufgeführt. Die wenigsten unter uns werden auch nur den Namen kennen. Heute steht die Kreissparkasse an diesem Ort. Damals waren die Hauptrollen mit Stasi Hamberger, Maria Rumpl, Kuni Berger, Martin Hamberger und Albert Rambold besetzt, um nur einige Schauspieler zu nennen.

Bereits im September desselben Jahres kam ein 2. Theater zur Aufführung. Das dritte und vierte Stück wurden im Sommer und Dezember 1938 aufgeführt.

Auch während der Kriegsjahre wurde ununterbrochen Theater gespielt. Dabei gab es auch Gastspiele in Altötting und Töging, wie aus den damaligen Zeitungsberichten, die in typisch nationalsozialistischem Stil geschrieben waren, hervorgeht.

Bis Juni 1944, also 7 Jahre nach der Gründung, wurden bereits 24 verschiedene Theater gespielt. Die Schauspieler unter uns wissen wie viele Stunden Textlernen und Proben dafür notwendig sind.

In unserem Archiv sind auch Dankesschreiben vom damaligen Mühldorfer Bürgermeister Mühlbauer für die „wohl gelungenen Aufführungen des neuen zeitgemäßen Stückes. Gespielt wurde übrigens das blauseiderne Strumpfbandl.

Nach dem Krieg wurde beinahe ausschließlich für soziale Zwecke, wie z.B. für das Rote Kreuz, gespielt. Oftmals fehlen hier die Datumsangaben und nur dank der akribischen Suche unseres Schriftführers Manfred Kobler konnte eine genaue Reihenfolge festgestellt werden.

Zu Beginn der 50er Jahre schloss sich die damalige Volksbühne dem Gebirgstrachtenverein Mühldorf an. Bereits 1955 stand unser jetziger Ehrenvorstand Toni Sabold, zum Weihnachtstheater, Herz am rechten Fleck, auf der Bühne. Es war das 50te Theater der Volksbühne. Die Aufführungen fanden zu dieser Zeit im Turmbräugartensaal statt.

Bis zum Jahr 1974 spielte die Volksbühne, die sich zwischendurch auch Heimatglöckerl nannte, unter dem Mühldorfer Trachtenverein.

Toni Sabold hatte zu dieser Zeit schon lange Jahre die Spielleitung übernommen und es war sein größter Wunsch die Bühne wieder eigenständig zu machen. Am 6. Januar 1975 war der große Tag gekommen und die Volksbühne Mühldorf wurde von 20 Mitgliedern wieder gegründet. Bei Stasi und Martin Hamberger in Mühldorf entstand der alte neue Verein. Den 1.Vorstand übernahm Toni Sabold.
Dank dem enormen Einsatz der Gründungsmitglieder, nicht nur durch Arbeit sondern auch finanziell, war es möglich bereits im März desselben Jahres auf einer komplett neuen Bühne mit 2 Einaktern, Späte Entdeckung und d`Hirschgrandln, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Da der Mühldorfer Trachtenverein auch wieder eine Theatergruppe zusammengestellt hat und diese ebenfalls im Turmbräugarten aufgetreten sind waren auch die Schwierigkeiten, schon wegen der Spieltermine, vorprogrammiert.

Im Herbst 1977 zog die Volksbühne nach Mößling um und spielte dort im Spirkl Saal im 1. Stock. Obwohl dieser Saal immer sehr schlecht geheizt war stellte es sich als kluge Entscheidung heraus da der Erfolg riesengroß war. Teilweise saßen die Zuschauer auf den Fensterbrettern und der Saal war für heutige Verhältnisse hoffnungslos überfüllt.

Es gab aber nicht nur erfolgreiche und glückliche Jahre bei der Volksbühne.

1993 gab es unüberbrückbare vereinsinterne Streitigkeiten und der 2. Vorstand, Florian Strober, verließ mit beinahe der Hälfte der Mitglieder den Verein und gründete im Mühldorfer Haberkasten den Kulturschupp`n Mühldorf. Aber selten ein Schaden ohne Nutzen. Viele neue und junge Schauspieler konnten gewonnen werden die sich wiederum mit großem Einsatz in den Verein einbrachten. Etwa zur gleichen Zeit begannen die Probleme mit der Lagerung der Kulissen. Die Flugzeughalle, die von Anton Pöllmann für die Kulissenaufbewahrung gestiftet worden war musste aus dem Grundstück entfernt werden und trotz intensivster Suche konnte kein anderer Lagerplatz in Mühldorf gefunden werden.

Dank der Freundschaft des ersten Vorstands Toni Sabold mit dem damaligen Bürgermeister Josef Gründl gab es Gespräche die Bühne nach Mettenheim umzuziehen. Obwohl der damalige Gemeinderat nicht unbedingt auf Seiten des Bürgermeisters stand durfte die Vollksbühne nach zähen Verhandlungen nach Mettenheim kommen.

Im Sommer 1996 zog die Bühne mit dem gesamten Inventar in das damalige Westgebäude des Fliegerhorstes ein. Im November spielten wir in der Mehrzweckhalle das Stück, No amoi a Lausbua sei, mit großem Erfolg.

Während der folgenden Jahre wurden im Westgebäude ein Probenraum oder eigentlich besser Bühnenstüberl ausgebaut, eine Werkstatt eingerichtet und extra für die Kleidung ein geeigneter Raum hergerichtet.

Am 6. Januar 2005 standen wieder Neuwahlen auf dem Programm der Versammlung und Toni Sabold stand nicht mehr als Vorstand zur Verfügung. Nach 30 Jahren als 1. Vorstand und nach 50 Jahren auf der Bühne als Schauspieler und beinahe ebenso lange auch als Spielleiter war es nicht einfach einen Nachfolger für seine beachtlichen Fußstapfen zu gewinnen.

Die Verantwortung auf drei Personen aufzuteilen war die beste Lösung.

So übernahm Kerstin Angerer die Spielleitung, Vitus Meyer ist seitdem für den Bühnenbau verantwortlich und die Organisation des Theaters ging in die Hände von Gertraud Schwarze über.

Der Ausbau des Westgebäudes zum Kulturhof brachte nicht nur die Gemüter im Gemeinderat durcheinander, auch bei den Bühnenmitgliedern gab es hitzige Diskussionen über Sinn und Unsinn der Pläne. Am Ende war es eine Stimme Mehrheit im Gemeinderat und der Umbau somit eine beschlossene Sache.

Wiederum waren viele Arbeitsstunden notwendig um die vom Architektenbüro vorgegebenen Pläne zu realisieren. Wir waren aber alle bereit mitzuhelfen. Durften wir doch in unseren Räumen bleiben.

Am 3. Oktober 2007 war der Umbau soweit abgeschlossen und der Kulturhof wurde mit einem bunten Abend feierlich eingeweiht. Auch die Volksbühne feierte im November Premiere in diesem wunderschönen Saal mit dem Rendezvous im Bauernkasten.

Obwohl wir uns schon lange als Mettenheimer Verein fühlten und auch als solcher akzeptiert wurden war immer noch Mühldorf als Zusatz hinter der Volksbühne.

2008 wurde dann die Volksbühne Mettenheim endgültig und amtlich besiegelt.

Theater 2005 „Die Wirtin an der Straß“

Die Wirtin an der Straß

Mühldorfer Anzeiger vom Donnerstag, 10.11.2005:

Mettenheim (et) – Theater ist nicht immer nur heiter-komödiantisch. Es gibt auch die feineren, anspruchsvolleren und dramatischeren Stücke. Für ein solches hat sich die Volksbühne Mühldorf in diesem Jahr entschieden mit dem Titel „Die Wirtin an der Straß“ von Hans Werner, was bei den Premierenzuschauern auf große Begeisterung stieß.

Mutig ist es von einer Theatergruppe allemal, wenn die Wahl auf etwas Ernsteres fällt, und weniger im lustigen Bereich angesiedelt. Denn bei diesem Stück wurde von den Darstellern alles abverlangt, um die Gefühlszustände wie Trauer oder Wut so greifbar zu vermitteln. Zentrale Figur in diesem Stück ist die Marie. Von ihrer Liebschaft zu einem Lehrer, von dem sie ein Kind erwartet, wurde sie verlassen und so heiratet sie in ein Wirtshaus ein. Doch das Glück hält nicht lange, denn oft wird Marie von ihrem Sepp schikaniert, der immer mehr dem Alkoholgenuss fröhnt und zugleich Gäste vergrault. Die Stimmung wird brisant auf der Bühne und es kommt zu einer handfesten Rauferei zwischen Gori, dem Korbflechter und ehemaligen Schulfreund von Marie, und Sepp. Der Streit endet tragisch, aber doch erlösend zugleich. Welche Rolle dann wieder der Lehrer spielt, wir noch nicht verraten.
Nur soviel: überzeugen konnten alle Darsteller, die all ihr Können zeigten und als starke Charaktere auf der Bühne standen. Am eindrucksvollsten passte sich Sepp Gründl seiner Rolle an, der die Gemütszustände des Wirtes perfekt wiedergab, und vor allem auch als „Betrunkener Wirt“ keine Zweifel aufkommen ließ. Auch die Hauptrolle der Wirtin Marie mit Kerstin Angerer war bestens besetzt.
Mit auf der Bühne aber leider zum letzten Mal Toni Sabold, der mit seiner Rolle des Kirchenbitters Stölzl vom Theater Abschied nimmt. Nach 30 Jahren füllte der Spielleiter aber noch einmal auf beeindruckende Weise auch diese Rolle aus.
Doch viermal wird sich für ihn der Vorhang noch öffnen. Termine sind an den beiden kommenden Wochenenden, den 12., 13., 19. und 20. November um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Mettenheim



Mühldorfer Anzeiger vom Samstag, 19.11.2005:
 

Die „Wirtin an der Straß“, ein anspruchsvolles bayerisches Bühnenwerk, das derzeit in der Mettenheimer Mehrzweckhalle zu sehen ist, fesselte die Besucher von Beginn an. „Wirtin an der Straß“ (Kerstin Angerer) erfahrt ein leidvolles Schicksal. Von ihrem Liebhaber, dem Lehrer Karl Burger (Georg Schmitt) allein zurückgelassen, hat sie nur eine Stütze in ihrer Base Lena (Charlotte Götter). Der Großbauer Wurzrainer (Manfred Kobler) kommt als Schmuser auf „Brautschau“ für seinen schneidigen Sohn Sepp (Sepp Gründl) zu ihrem Bruder Schönberger (Bernhard Brandstetter), der gerne einer Heirat seiner Schwester Marie zustimmt, da sie dann gut versorgt ist. Diese hat nach der Heirat mit dem gewalttätigen und stinkfaulen Versager Sepp keine ruhige Stund mehr. Ein Dorn im Auge von Sepp ist der Korbflechter Gori Kendl (Vitus Meyer), Schulkamerad Marie`s und dessen G`spusi Franzi (Gerti Schwarze), denen sie Obdach gewährt. Der Kirchenbitter und Totengräber Stötzl (Toni Sabold) hält stets zu ihr und sorgt für etwas Abwechslung in ihrem trüben Alltag. Theaterneuling Daniela Zauner beweist großes Talent als Marie`s Tochter Liesl und verliebt sich in Gori`s Sohn Franzl (Markus Reischer), der bei Marie als Knecht arbeitet. Das bayerische Vollbluttheater zu erleben, haben Besucher noch am heutigen Samstag und Sonntag, 20. November um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Mettenheim Gelegenheit. Vorverkauf bei Radio Schwarze, Telefon 08631/7184



Die Aufführungstermine waren:
  • Samstag, 05.11.2005 um 20:00 Uhr (Premiere)
  • Samstag, 12.11.2005 um 20:00 Uhr
  • Sonntag, 13.11.2005 um 20:00 Uhr
  • Samstag, 19.11.2005 um 20:00 Uhr
  • Sonntag, 20.11.2005 um 20:00 Uhr